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Großbrand: Brand eines Sägewerkes in Rodheim v.d.H. |
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Geschrieben von Marcus Schuld
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Donnerstag, 15 Februar 2007 |
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Am 1.2.1956 wurde die noch junge Wehr aus Petterweil auf ihre erste harte Bewährungtsprobe gestellt. Im Nachbarort Rodheim war das Sägewerk einer Zimmerei in Brand geraten. Gegen 19:45 Uhr wurde Ortsbrandmeister Heinrich Rector von Bewohnern auf den Feuerschein über Rodheim aufmerksam gemacht.
Die Feuerwehr Petterweil wurde daraufhin über die Sirene alarmiert und machte sich danach auf den Weg nach Rodheim. Dort unterstütztn sie die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rodheim, Rosbach, Burgholzhausen, Friedberg und Bad Homburg. Ortsbrandmeister Heinrich Rector leitete die Petterweiler Wehr und unterstützte die Einsatzleitung vor Ort. Die witterungsbedingten Umstände (es herrschten Temperaturen von minus 20°Celsius) machten es allen Einsatzkräften schwer den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Das Löschwasser das aus der Brandstelle wieder heraustrat gefrohr und machte die Einsatzstelle zur Eisbahn. Die Kameraden der Feuerwehr Rodheim mussten im nahegelegenen Schwimmbad erst die Eisdecke auf dem Wasser zertrümmern um eine Wasserversorgung aufbauen zu können. Die Hydranten waren alle eingefrohren. Die völlig durchnässte Einsatzkleidung frohr ebenfalls ein, und so mancher Erzählung nach konnte man sie nachdem sie abgelegt war hinstellen so steif gefrohren war sie. Einige Einsatzkräfte erlitten Erfrierungen, andere hatten sich als Andenken an diesen Einsatz eine tüchtige Erkältung eingefangen. Der Großeinsatz der Feuerwehr konnte dennoch nicht verhindern, daß das Gebäude total zerstört wurde. Der Brand wurde gegen 23:00 Uhr entgültig gelöscht und die Feuerwehr Petterweil rückte auch um diese Zeit von der Einsatzstelle ab.
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