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Dienstplan Quartal III 2010

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Einsatzarchiv 50 Jahre

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Ältere Einsätze aus 50 Jahren Feuerwehr Petterweil werden hier präsentiert.

 
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Ergebnisse der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Karben PDF Drucken
Geschrieben von Martin Pfeiffer   
Sonntag, 14 Mai 2006

allgemeines

Am vergangenen Donnerstag, den 11. Mai fand im Bürgerzentrum Karben die jährliche Jahreshauptversammlung der Feuerwehren in Karben statt.

Neben den üblichen Themen stand auch die Wahl des Stadtbrandinspektors und seines Stellvertreters auf der Agenda.

Die Versammlung bestätigte die bisheriger Amtsinhaber Thomas Bier sowie seinen Stellvertreter Alexander Meurer in ihren ämtern. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl seitens der Feuerwehr Petterweil.

Presseartikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 13.05.2006:

Karben. „Die Zahl der Einsatzkräfte ist in 2005 im Vergleich zum Vorjahr um sieben angestiegen. Derzeit sind 180 männliche und 19 weibliche Feuerwehrleute aktiv. Diese positive Personalentwicklung hält seit 2001 an und steht entgegen dem landesweiten Trend“. Diese erfreulichen Zahlen verkündete Stadtbrandinspektor Thomas Bier bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren aus allen sieben Karbener Stadtteilen.

Der Einsatz nach einer Selbsttötung auf einem Hochsitz im Wald zählte eher zu den außergewöhnlichen Aufgaben der Wehren im vergangenen Jahr, auch nach Verkehrsunfällen und bei Wohnhausbränden waren sie vor Ort. „Glücklicherweise drehte sich das Tagesgeschäft der Einsatzkräfte meistens um Kleinbränden oder Hilfeleistungen“, sagte Bier bei der Vorstellung seines Jahresberichtes. So sei die Wehr im Juli zu nachbarschaftlicher Hilfe nach Frankfurt gerufen worden, wo ein schwerer Gewittersturm Verwüstungen hinterlassen hatte.

Zu insgesamt 125 Einsätzen wurde die Feuerwehr Karben im vergangenen Jahre gerufen – manchmal sogar alle sieben Wehren gleichzeitig, wovon den größten Teil die technischen Hilfeleistungen mit 45 Einsätzen ausmachten, gefolgt von 27 Kleinbränden. Damit setze sich der erfreuliche und seit Jahren zu verzeichnende Trend von zurückgehenden Einsatzzahlen fort. Gleichzeitig zeichnet sich nach Angaben von Bier jedoch eine deutliche Verschiebung der Einsatzbereiche hin zu Brandeinsätzen ab.

Die freiwilligen Brandschützer absolvierten insgesamt 106 Lehrgänge sowie sonstige Fortbildungen und wurden von Bier für ihre „hohe Motivation“ gelobt. Die Zahlen für die Jugendfeuerwehr sind nicht ganz so erfreulich. Mit 67 Jugendlichen mußte Hartmut Töpfer, kommissarischer Stadtjugendwart, fünf junge Leute weniger bei der Jugendfeuerwehr Karben bekannt geben als im Jahr zuvor. An den Frühjahrs- und Herbstübungen nahmen die Jugendlichen aller sieben Stadtteilfeuerwehren teil.

Der Trend rückläufiger Einsatzzahlen wurde von Otfried Hartmann, Kreisbrandinspektor des Wetteraukreises, für den gesamten Kreis bestätigt. Es gebe ein Problem mit der Einsatzbereitschaft am Tag, was mit der dünnen Personaldecke in den Unternehmen zu tun habe. In einem Gespräch mit Bürgermeistern seien Ideen zur Attraktivitätssteigerung der Feuerwehr diskutiert worden, so der Vorschlag einer Zusatzrente für Feuerwehrleute.

Daß nach Unfällen weniger Menschen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt seien, sei der Verdienst der Fahrzeugindustrie. Wenn jemand aber gar zu schnell unterwegs sei, nützten diese technischen Errungenschaften auch nichts mehr. Die Einführung der Feuerwehrdienstvorschrift zwei mit einer geänderten Grundausbildung führe zu einer einheitlichen Ausbildung im gesamten Wetteraukreis, was er befürworte. 16 neue Kollegen – davon eine Frau – wurden in die Einsatzabteilung übernommen, darunter sind in diesem Jahr der größte Teil Seiteneinsteiger sowie Zugezogene und weniger aus der Jugendfeuerwehr. Die Neuen erhielten Urkunden als Feuerwehrmannanwärter sowie ihre Dienstausweise.

Thomas Bier als Stadtbrandinspektor wurde mit 94 Stimmen sowie Alexander Meurer als Stellvertreter mit 112 Stimmen in ihren ämtern für die nächsten fünf Jahre wieder gewählt. Bürgermeister Roland Schulz (SPD) kündigte die Unterstützung des Magistrats für die Belange der Wehr an.

 
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