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Gefahrgutübung in Kloppenheim |
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Geschrieben von Marcus Schuld
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Dienstag, 12 August 2008 |
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Am Dienstag den 12.8.08 wurde die Frankfurter Strasse im Stadtteil Kloppenheim zum Schauplatz einer größeren Übung der Feuerwehren der Stadt Karben. Der Schwerpunkt lag diesmal im Abwickeln eines Gefahrguteinsatzes.
Zunächst beunruhigte Passanten konnten schnell beruhigt werden. Was auf den ersten Blick gefährlich wirkte war lediglich eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Karben. Ziel war es, das Zusammenwirken der einzelnen Stadtteile bei Gefahrguteinsätzen zu trainieren. Dazu wurde angenommen beim Entladen eines Lastzuges sei er Gabelstapler in Brand geraten. Dabei wurde auch ein Fass mit Gefahrgut, das sich auf dem Lastwagen befand, in Mitleidenschaft gezogen. Während sich die zuerst eingetroffenen Kräfte um die Verhinderung der Ausbreitung des Brandes kümmerten, begannen die Kräfte aus Groß-Karben mit der Prüfung und Sicherung des Gefahrgutes unter speziellen Schutzanzügen. Parallel dazu bereiteten die Kräfte aus Burg-Gräfenrode einen so genannten Dekontaminationsplatz vor, an dem nach Ihrem Einsatz verunreinigte Feuerwehrleute und Gerätschaften gereinigt werden. Eine sehr aufwändige Arbeit, wie die zahlreichen Zuschauer feststellen konnten.
Stadtbrandinspektor Thomas Bier zeigte sich mit dem Ergebnis recht zufrieden und hob die Notwendigkeit solcher Übungen, auch im Bereich der Gefahrguteinsätze hervor. Speziell bei diesen nicht häufigen, aber sehr folgenschweren Einsätzen ist eine reibungslose Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte entscheidend um eventuelle Folgen so gering wie möglich zu halten. Aber nicht nur die Feuerwehrleute tragen zur Schadensbegrenzung bei, dies kann auch jeder einzelne Bürger, wie Bier hervorhob. Allein durch einen richtigen Hinweis im Notruf auf eine vorhandene Gefahrguttafel an einem beteiligten Fahrzeug kann jeder Bürger hier wertvolle Hilfe bei der Vermeidung von Umweltgefahren leisten.
Natürlich ist es auch wichtig hier darauf hinzuweisen, daß die Bürger sich in solchen Situationen nicht unnötig in Gefahr bringen um Informationen zu bekommen die sie dann weitergeben könnten.
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