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Dienstplan Quartal II 2010

Ein neuer Dienstplan für das 2. Quartal 2010 ist vorhanden! Download.

 
Einsatzarchiv 50 Jahre

Immer wieder mal was neues!
Unter "Aktuelles - Übersicht" finden Sie ab sofort die Rubrik "Einsatzarchiv 50 Jahre".
Ältere Einsätze aus 50 Jahren Feuerwehr Petterweil werden hier präsentiert.

 
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Großbrand im Ortskern von Petterweil PDF Drucken
Geschrieben von Marcus Schuld   
Mittwoch, 01 August 2007

einsatzarchivAm 28.11.1985 ereignete sich in der Amtskellerstrasse auf dem Hof von Robert Becker ein Großbrand, der den Einsatzkräften der Feuerwehr Petterweil alles abverlangte.

Gegen 1:00 Uhr in der Nacht wurde die Familie Becker duch das Prasseln des Feuers aus dem Schlaf gerissen. Reinhard Becker, selbst aktiver Feuerwehrmann in Petterweil bemerkte daraufhin, daß es im Dachstuhl des Anbaus vom Wirtschaftsgebäude brannte. Jetzt ging alles ziemlich schnell. Das Feuer breitete sich wie an einer Lunte entlang rasend schnell auf weitere Gebäude der Hofreite aus.

Die große Gefahr die hier herrschte war vornehmlich die der Ausbreitung auf weitere umliegende Gebäude, da der Hof sich im alten, dicht bebauten Ortskern von Petterweil befindet. Hier bestand also die akute Gefahr, daß der ganze Ortskern in Flammen aufgehen könnte.

Sofort drückten Nachbarn, die mittlerweile auch aufgeschreckt worden waren die damals noch für jeden Bürger frei zugängliche Sirene. Und die Leitstelle alarmierte die Feuerwehr Petterweil. Das Gerätehaus liegt nur wenige Meter von der Brandstelle entfernt. Sofort begannen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Petterweil unter der Leitung von Wehrfüher Otto Weber mit der Brandbekämpfung. Gleichzeitig wurde Gesamtalarm für die Feuerwehren der Stadt Karben gegeben.

Doch die ersehnte Verstärkung sollte lange auf sich warten lassen. 20 Minuten brauchte es, bis die ersten Einheiten zur Unterstützung der Feuerwehr Petterweil eintrafen. Dies lag aber nicht an den Wehren, sondern an den damals noch beschrankten Bahnübergängen an denen alle Einsatzfahrzeuge warten mussten weil diese geschlossen waren. Gleichzeitig machte die Witterung, es war eine sehr kalte Novembernacht mit Glatteis ein zügiges fahren der Einsatzfahrzeuge unmöglich.

Bis dahin mussten die auf sich allein gestellten Petterweiler Brandschützer versuchen der Flammen Herr zu werden. Schließlich schafften sie es, das Feuer auf die Hofreite zu begrenzen und bis zum Eintreffen der anderen Wehren so unter Kontrolle zu halten. Nachdem die anderen Karbener Wehren eintrafen konnte das Feuer umfassend von allen Seiten bekämpft werden. So stellte sich auch bald der Löscherfolg ein.

Der Sachschaden wird in Zeitungsartikeln auf ca. 300.000 DM geschätzt.

Zu erwähnen sei noch, daß damals schon erste Stimmen laut wurden, die bemängelten, daß das Gerätehaus unzureichend für ähnliche Situationen ausgestattet sei, vorallem was die sanitären Anlagen betraf. Aber auch die mangelnde Vorhaltung von zusätzlichen Einsatzuniformen seitens der Stadt wurde angemahnt. Die Einsatzkräfte der FF Petterweil mussten nämlich noch die Nachlöscharbeiten und Brandwachen in ihren völlig durchnässten Einsatzuniformen machen, was für einigen Unmut sorgte.

 
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