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Feueralarm: Dachstuhlbrand in Gross Karben |
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Geschrieben von Marcus Schuld
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Donnerstag, 28 Juni 2007 |
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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Feuerwehr Petterweil gegen 00:45 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Röderweg nach Gross Karben alarmiert.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Petterweil (insgesamt 14) rückten kurz darauf mit dem LF 16/12 dem ELW 1 und dem LF 16-TS nach Gross-Karben aus.
+++ defektes Kabel am Solarium war Schuld ++ Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt ++ 200.000 Euro Sachschaden ++ Wohnhaus unbewohnbar ++ keine Rauchmelder vorhanden +++
Freitagnacht richtete ein Feuer in einem Einfamilienhaus im Röderweg, im Karbener Stadtteil Groß-Karben, einen Sachschaden von etwa 200.000,- Euro an. Die Bewohner des Hauses bemerkten den Brand im Dachgeschoss und alarmierten gegen 00.30 Uhr Polizei und Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dachfenster. Über das Treppenhaus und über zwei Drehleitern konnte das Feuer nach einer halben Stunde gelöscht werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich eine längere Zeit hin, da noch etliche Glutnester aufzuspüren und abzulöschen waren. Das in dem Gebäude herabtropfende Löschwasser wurde mit Wassersaugern, soweit möglich, aufgenommen. Die drei Hausbewohner, die sich rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit bringen konnten, wurden von einem Team der Notfallseelsorge Wetterau betreut.
Insgesamt 70 Feuerwehrkräfte und zwölf Einsatzfahrzeuge aus fünf Karbener Stadtteilen, dazu aus der Nachbarstadt Bad Vilbel ein Trupp mit der Drehleiter, waren in der Nacht eingesetzt. Außerdem waren die Polizei mit vier und der Rettungsdienst des ASB mit zwei Kräften vor Ort. Ein Mitarbeiter des Energieversorgers OVAG schaltete das Gebäude stromlos. Ebenso waren der Karbener Bürgermeister Roland Schulz und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael Kinnel an die Einsatzstelle geeilt.
Ein 28-jähriger Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht am Fuß und wurde zur ambulanten Behandlung ins BGU Frankfurt gebracht.
Bei hilfsbereiten Nachbarn kam die Familie sofort unter, da das Haus derzeit unbewohnbar ist.
Gegen 04.30 Uhr waren alle Einsatkräfte wieder in den Unterkünften.
Noch am Vormittag begann die Kriminalpolizei mit der Brandursachenermittlung. Als Brandursache wird ein Elektroteil am Solarium angenommen. Ein Kabel begann zu schmoren und fiel auf den Teppichboden. Dieser fing sofort Feuer und griff auf die Holzwand und Decke über. Innerhalb kürzester Zeit stand der gesamte Dachstuhl in Vollbrand.
Das Wohnhaus ist zurzeit unbewohnbar. Das Feuer hätte aber mit Rauchmelder früher entdeckt werden können und man hätte somit schlimmeres verhindern können!
Rauchmelder können Leben retten!!!
EINSATZABLAUF:
Alarmierungsuhrzeit: 00:22 Uhr
alarmierte Kräfte: FFW Groß-Karben
Stichwort: F1 - unklarer Brandgeruch
2. Alarmierung nach erneutem Notruf: 00:26 Uhr
alarmierte Kräfte: FFW Groß-Karben, Klein-Karben, Okarben, Burg-Gräfenrode und dem RTW 85/83 aus Karben
Stichwort: F2 - Dachstuhlbrand in voller Ausdehnung
Nachalarmierung: 00:45 Uhr
alarmierte Kräfte: FFW Petterweil (ELW + Atemschutzgeräteträger)
Nachalarmierung: 01:20 Uhr
alarmierte Kräfte: FFW Bad Vilbel (DLK)
Einsatzende: 04:30 Uhr
EINSATZÜBERSICHT:
- Stbi Th. Bier (Karben 01)
- FFW Groß-Karben (LF 16/12, MTF, GW-L)
- FFW Klein-Karben (LF 8/6, DLK, MTF)
- FFW Okarben (LF 8/6)
- FFW Burg-Gräfenrode (LF 8/6, Unimog, MTF)
- FFW Petterweil (ELW, LF 16)
- FFW Bad Vilbel (DLK)
- RTW 85/83 des ASB Karbens
- Brandaufsicht des Wetteraukreises (stellv. KbI Wetterau 02)
- Notfallseelsorge mit 2 Mann
- 2 Streifen der Polizei Bad Vilbel (Wetter 11/23, Wetter 11/24)
- Bürgermeister der Stadt Karben Roland Schulz
Siehe diesen Bericht mit Bildern auch hier.
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