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Brand eines Getreidefeldes in voller Ausdehnung |
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Geschrieben von Marcus Schuld
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Mittwoch, 11 Juli 2007 |
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Am 14.8.1989 drückte ein Petterweiler Bürger die Sirene am Feuerwehrgerätehaus. Er hatte den Brand eines Feldes beobachtet und sich daraufhin entschlossen die Feuerwehr zu alarmieren.
Die Kameraden der Feuerwehr begaben sich sofort zum Gerätehaus und fragten über Funk bei der Leitstelle Wetterau nach, was es mit diesem Feuer auf sich habe. Von dort gab es die Auskunft, daß es sich hierbei um ein angemeldetes Feuer handele und ein Eingreifen der Feuerwehr nicht nötig sei. Die starke Rauchentwicklung und Ausdehnung des Feuers ließen aber nur einen anderen Schluß zu. So erkundeten die Einsatzkräfte trotzdem die Lage und fanden ein Getreidefeld vor, das im Vollbrand stand. Das angemeldete Feuer wurde an einem ganz anderen Ort abgebrannt. Sofort wurde mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen begonnen und umfassend nachlarmiert. Trotzdem konnte nicht verhindert werden, daß das komplette Feld den Flammen zum Opfer fiel.
Durch das Missverständnis mit der Leitstelle hatte sich das Eingreifen der Feuerwehr Petterweil um 30 Minuten verzögert. Weiter führten fehlendes Kartenmatreial und mangelnde Ortkenntnis der nachrückenden Einsatzkräfte dazu, daß diese zunächst ein falsches Feld anfuhren. Diese Mängel wurden nach diesem Einsatz rasch behoben.
Auch zeigte sich hier wieder einmal, daß der Druckknopf für die Sirene, der für die Bevölkerung zugänglich war durchaus seine Berechtigung hatte und die Petterweiler ihn nutzen um die Feuerwehr noch vor der "stillen Alarmierung" zu alarmieren.
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